Die Presse berichtet zwar nicht in dem Umfang wie über die anderen Fraktionen, aber es tut sich etwas.
Brief vordatiert?
Allgemeine Zeitung MAINZ 05.11.2009
AUSSCHREIBUNG CDU verlangt Aufklärung (mon). Die Christdemokraten verlangen Aufklärung, wie es zur fehlerhaften Ausschreibung für die Nachfolge von Bürgermeister Norbert Schüler (CDU) kam. In einer Anfrage an die Verwaltung will CDU-Fraktionschefin Dr. Andrea Litzenburger auch wissen, welche Kosten mit der fehlerhaften Ausschreibung verbunden sind und wann der Fehler auffiel. .....
Stephan Stritter (Republikaner) meinte, dass die Verwaltung nicht dazu in der Lage sei, eine einwandfreie Stellenausschreibung vorzunehmen, sei ein "Offenbarungseid".
Özdemir zum BeiMi-Vorsitzenden gewählt
Mainzer Rhein-Zeitung 10.11.09
Wahlbeteiligung betrug nur 9,3 Prozent - Erstmals wählten auch Deutsche mit Migrationshintergrund
...Am Montag gab es erste Reaktionen aus den Reihen der CDU und von den Republikanern. Danach halten Karsten Lange von der Neustadt-CDU und Stephan Stritter (REP) die Wahl eines BeiMi in dieser Form für überflüssig... Stritter warf den Migranten Desinteressse vor.
(BeiMi = Beirat für Migration und Integration)
Stadtrat: Ansiedlungswunsch von Möbel Martin in Hechtsheim wird unterstützt Allgemeine Zeitung MAINZ 13.11.2009
Der Stadtrat hat am Donnerstag der Ansiedlung “eines Möbelhauses" im Gewerbegebiet Hechtsheim den roten Teppich ausgerollt. Der erste gemeinsame Antrag der noch im Werden begriffenen Ampelkoalition unterstützt und ermuntert entsprechende Verhandlungen der Verwaltung, mahnt zugleich aber auch die Einhaltung des Zentrenkonzeptes an. Bekannt, wenn auch im Rund des Sitzungssaales nicht genannt, ist, dass es sich um Möbel Martin handelt, der schon seit drei Jahren vergeblich versucht, in Mainz einen Fuß in die Tür zu bekommen...
Stephan Stritter von den Republikanern merkte kritisch an, die Vorteile, die für ein Möbelhaus am Standort geltend gemacht würden, seien auch für eine Globus-Ansiedlung zutreffend. Claudius Moseler (ÖDP/Freie Wähler) meinte denn auch, dass die Debatte über einen Vollsortimenter “unausgesprochen mit im Raum steht"...
Erste Aussagen der Beteiligten zur Capri-Fahrt - Selbstanzeige der Stadtwerke-Chefs Allgemeine Zeitung MAINZ 26.11.2009
Nachdem Oberbürgermeister Jens Beutel (SPD) und die Stadtwerke-Spitze sich am Dienstag mit Auskünften über eine umstrittene Capri-Reise des Aufsichtsrates der Stadtwerke-Tochter ÜWG im September 2004 bedeckt gehalten hatten, gab Stadtwerke-Vorstand Detlev Höhne am Mittwoch Einzelheiten preis: Er und der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Dr. Werner Sticksel haben mit ihren Ehefrauen an der Fahrt teilgenommen. Und OB Beutel bestätigte auf AZ-Anfrage, dass er zweimal als Mitglied des ÜWG-Aufsichtsrates im Ausland unterwegs gewesen sei: Bei der besagten Reise 2004 und 1999 bei einer „Dienstfahrt in die Nähe von Rom“. „Aus heutiger Sicht würde ich eine solche Fahrt nicht mehr machen“, sagte Höhne am Mittwoch. Er und Sticksel hätten wegen dieser Reise „nach einigen schlaflosen Nächten“ bei der Staatsanwaltschaft Koblenz Selbstanzeige erstattet und die Kosten übernommen. OB Beutel wollte sich am Mittwoch mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zur „Capri-Reise“ nicht detailliert äußern und verwies auf die Erklärungen Höhnes. Eine Rücktrittsforderung der Stadtratsfraktion der Republikaner wies Beutel zurück: „Die Republikaner sollten Verdächtigungen unterlassen.“ Außerdem gelte die „Unschuldsvermutung auch für einen Oberbürgermeister“.